Mix & Mastering

MIX & MASTERING

In meiner Zeit als Komponist für Bühnenmusik habe ich meine Produktionen stets selbst gemischt und bin dann später auch dazu übergegangen, meine eigenen Bandprodiktionen (Chinchilla Star, Übermut) selbst abzumischen. Ich habe viel mit digitalen Environments experimentiert und für mich herausgefunden, dass ich nicht der richtige Ansprechpartner dafür bin, wenn es darum geht, eine Unmenge von Plug-Ins zu bedienen. Deshalb habe ich meine Arbeitswerkzeuge in der letzten Zeit extrem minimiert. Meine Philosophie ist im Grunde Old School: Ich versuche bereits im Recordings-Prozess durch Mikrofonierung und Instrumentenwahl viele wichtige Produktionsentscheidung bewusst und kreativ zu treffen. Aus diesem Grund bin ich auch dazu übergegangen, bei Schlagzeugaufnahmen vermehrt auf Raumanteile zu setzen, weil ich sie einfach viel spezifischer finde, als die Aufnahmen hinterher mit einer Armada von digitalen Algorhythmen zu attackieren. Im Mixingprozess nutze ich fast ausschließlich die Basics: EQ, Compression, Delay, Reverb – und nur gelegentlich greife ich zu ausgefalleneren Mitteln. Aus Gründen der technischen Hygiene bediene ich mich dabei ausschließlich aus dem reichhaltigen Möglichkeiten von Logic Pro und verwende keine Drittanbieter-Software. Mir ist klar, dass ich dabei nicht alle Wünsche umsetzen kann, aber dafür weiß ich genau, was ich mit meinen Mitteln erreichen kann und was nicht. In dieser realistischen Wahrnehmung meiner Arbeitsumstände komme ich zu guten Ergebnissen.

Meine Fähigkeiten im Bereich Mastering sind begrenzt. Natürlich kann ich eine Produktion am Ende auch mit den wesentlichen Features ausstatten, die für die Endverwendung nötig sind. Für einfache Produkte lege ich selbst Hand an. Aber wenn die Produktion komplex und aufwändig ist, arbeite ich hier mit externen Studios zusammen. Diese Kooperationen kann ich jederzeit zur Verfügung stellen.

Aufnahme, Mix, Produktion: Christoph Jilo. Add. Mix & Mastering: Marc Mozart.